• Tudor und die US-Navy!

    Tudor Pelagos FXD neu mit schwarzem Zifferblatt

    Mit der Einführung der Pelagos FXD in Schwarz feiert Tudor sein Erbe als langjähriger Ausrüster der US Navy. Dieser Taucheruhr, die erstmals im November 2021 auf den Markt kam und bereits eine Warteliste hat, wurde nicht nur das Farbschema geändert, sondern auch wichtige Details, die sie von ihren blauen Vorgängern unterscheiden.

    Auf der Rückseite der Uhren für die US-Navy ist oft eine spezielle Gravur zu finden, die den Namen “USN” in Kombination mit einer Seriennummer und einem Jahr trägt. Diese Gravur war ein eindeutiges Zeichen dafür, dass die Uhr für den Einsatz bei der US-Navy bestimmt war. Im Gegensatz dazu trugen die Uhren, die für die französische Marine Nationale hergestellt wurden, die Gravur “MN” mit einem ähnlichen Nummernsystem.

    Die Zusammenarbeit zwischen Tudor und der US-Navy war von langer Dauer und festigte die Position von Tudor als erstklassiger Anbieter von Taucheruhren. Die Uhren mussten höchste Ansprüche an Präzision, Robustheit und Wasserbeständigkeit erfüllen. Der Erfolg dieser Zusammenarbeit kann auch daran gemessen werden, dass viele dieser historischen Tudor-Taucheruhren heute bei Sammlern sehr begehrt sind.

    Mit der neuen Pelagos FXD in Schwarz knüpft Tudor an diese Tradition an und präsentiert eine moderne Interpretation der legendären Taucheruhren, die einst für die US-Navy hergestellt wurden. Die Uhr verfügt über eine Wasserdichtigkeit von bis zu 500 Metern und ist mit Funktionen wie einer einseitig drehbaren Lünette und einer Heliumauslassventil ausgestattet.

    Die Pelagos FXD in Schwarz ist eine Hommage an die Vergangenheit von Tudor und ein Statement für die Zukunft. Sie vereint Tradition und Innovation auf einzigartige Weise und ist ein Zeugnis für die hohe Qualität und das Engagement, das Tudor seit Jahrzehnten in die Entwicklung und Herstellung von Taucheruhren steckt.

    Bewährte Zuverlässigkeit im Antrieb: Das Kaliber MT6502

    Die Pelagos FXD verwendet das bewährte Automatik-Kaliber MT6502 von Tudor. Dieses Uhrwerk ist bekannt für seine Zuverlässigkeit und Präzision. Es ist als Schweizer Chronometer zertifiziert, was bedeutet, dass es strengen Tests unterzogen wurde, um die hohen Standards der Schweizer Uhrenindustrie zu erfüllen.

    Das Kaliber MT6502 bietet eine Gangreserve von bis zu 70 Stunden, was bedeutet, dass die Uhr bis zu 70 Stunden lang ohne Aufzug funktionieren kann. Dies ist besonders praktisch, wenn die Uhr für längere Zeit nicht getragen wird.

    Ein interessantes Merkmal der Pelagos FXD ist, dass sie bewusst auf eine Datumsanzeige verzichtet. Dies geschieht aus Respekt vor den historischen Designvorlagen und aus Gründen der minimalistischen Gestaltung. Viele Puristen schätzen Uhren ohne Datum, da sie das Zifferblatt übersichtlicher und symmetrischer machen.

    Entdecken Sie die Kollektionen von Tudor in der Embassy Boutique in Luzern.

     

  • Rund ums Stoppen

    Stoppuhren sind für Ihre Fähigkeit, die Zeit bis auf den Sekundenbruchteil zu messen, beliebte Zeitmesser.

    Geschichte: Dass seine Erfindung solche Wellen schlagen würde, hat sich Nicolas Rieussec wohl kaum träumen lassen, als er vor 202 Jahren in Paris den Zeitschreiber zum Patent anmeldete. In Form von Strichen und Punkte markierte seine beeindruckende Apparatur Zeitintervalle auf einem rotierenden «Zifferblatt». Mit dem schreibenden Chronographen, also einem Tintenschreiber stoppte er am 1. September 1821 auf dem Marsfeld die Zeiten von vier Pferderennen.

    Was heute kurios anmutet, war damals ein Quantensprung in der Feinuhrmacherei. Sein Mechanismus legte den Grundstein für viele folgende technische Innovationen, mit deren Hilfe es möglich ist, Zeitmessungen am Handgelenk durchzuführen.

    Das zeitgenössische Erbe
    Grosse Uhrmacher und Uhrenmarken, wie Breitling, Zenith, Seiko und Heuer, stellten sich der Herausforderung, lieferten sich sogar ein Rennen, den diffizilen Mechanismus zu vervollkommnen und um zusätzliche Funktionen zu erweitern. Infolge einer Entwicklung bei Breitling erhielten die Stoppuhren das charakteristische Aussehen, das noch heute die meisten von ihnen aufweisen: eine Armbanduhr mit zwei separaten Drückern. Dabei dient der eine Drücker jeweils zum Starten beziehungsweise zum Stoppen, während der andere verwendet wird, um den Stoppzeiger wieder auf Null zu stellen.

    Auch wenn Zeitspannen heutzutage mithilfe moderner Technologien automatisch bis auf den Bruchteil der Sekunden gemessen werden, so bereitet doch kaum eine andere Funktion der mechanischen Armbanduhr eine solche Freude, wie das Starten, Stoppen, Zurückstellen und erneutes Starten eines Chronographen. Keine andere Komplikation bietet einen vergleichbaren Live-Effekt und symbolisiert das flüchtige Wesen der Zeit auf so unmittelbare Weise. Ausserdem ist der anspruchsvolle Mechanismus ähnlich wie in deinem Motor. Im perfekt aufeinander abgestimmten Zusammenspiel einer Vielzahl von winzigen Teilen wie Hebel, Wippen Feder und Rädern wird dieser zum Leben erweckt.

    Flyback und Rattrapante: die besonderen Chronographen

    Flyback- und Rattrapante-Chronographen bieten gegenüber herkömmlichen Stoppuhren entscheidende Vorteile. Der Flyback-Mechanismus stammt ursprünglich aus der militärischen Luftfahrt. Er verkürzt den Stoppvorgang insofern, dass Sie die laufende Messung nicht erst stoppen müssen. Das heißt, Sie können die Zeiger augenblicklich mit dem zweiten Drücker auf null zurückstellen. Sobald Sie diesen wieder loslassen, beginnt eine erneute Messung. Aus drei Drückerbetätigungen werden also zwei bzw. aus vier werden zwei, wenn man den erneuten Start mitzählt.

     

    Skalen
    Ausserdem haben viele Chronographen eine zusätzliche Skala zum Berechnen von beispielsweise Geschwindigkeiten. Die Tachymeterskala ist hierfür am besten geeignet und bei zahlreichen Modellen anzutreffen. Telemeter- und Pulsometerskalen sind hingegen deutlich seltener. Ärzte haben letztere früher oft genutzt, um die Pulsfrequenz ihrer Patienten zu ermitteln. Mithilfe einer Telemeterskala können Sie Entfernungen berechnen. Zum Beispiel wie weit ein nahendes Gewitter noch von Ihnen entfernt ist.

    Entdecken Sie die Chronographen in der Embassy Boutique in Luzern.

     

  • Breguet Type 20

    Die GESCHICHTE GEHT WEITER
    Die Type XX-Kollektion, die seit beinahe 70 Jahren Kultstatus geniesst, hat die Geschichte der Luftfahrt begleitet. Sei es als Präzisionsinstrument am Handgelenk von Piloten oder an jenen der Liebhaber, die ihre legendären Eigenschaften schätzen. Die Manufaktur Breguet ist stolz darauf, eine neu konzipierte Linie zu präsentieren, die gleichzeitig innovativ und zeitgemäss ist, aber auch mit vielen Details an ihre Geschichte anknüpft.

    NEUE GENERATION
    Vier Jahre Vorbereitungszeit waren für die vierte Generation dieses ikonischen Chronographen nötig, der dieses Mal in zwei Versionen erscheinen wird. Die eine Version ist von militärischen, die andere von den schönsten zivilen Modellen inspiriert, um alle Erwartungen zu erfüllen. Breguet hat sich an den ikonischen Zeitmessern der ersten Generation orientiert und diese Uhren in einem modernen, dynamischen und technologischen Geist konzipiert. Die Saga des Type-XX-Chronographen ist noch lange nicht zu Ende!

    Breguet und die Luftfahrt
    Es versteht sich von selbst, dass die Uhrenmanufaktur Breguet für den neuen Type-XX-Chronographen ihr schier unerschöpfliches Erbe nutzt. Und wenn man die Dinge in ihrem geschichtlichen Kontext betrachtet, zeigt sich, dass Breguet in den frühen 1950er Jahren den Wunsch der französischen Luftwaffe erfüllt hatte, ihre Piloten und Navigatoren mit einem robusten Armbandchronographen mit besonderen Eigenschaften auszurüsten. Die Familie Breguet hatte sehr gute Beziehungen zur Familie Brown, die 1870 die Uhrenmanufaktur von den Nachkommen des Gründers erworben hatte. Deshalb informierte Louis Charles Breguet diese Familie über den Bedarf der Luftfahrtwelt an Bordchronographen und stattete seine Flugzeuge und Piloten mit Zeitmessern der Uhrenfirma seines Namens aus.

    DAS MILITÄRISCHE ERBE: TYPE 20 CHRONOGRAPH 2057
    Dieser Zeitmesser ist von den 1100 Chronographen inspiriert, die zwischen 1955 und 1959 an die französischen Luftstreitkräfte geliefert wurden. Sie trugen den Namen «Type 20» mit arabischen Ziffern. Das schwarze Zifferblatt wurde modernisiert, blieb aber der Identität des Type 20 treu.

    Die TYPE XX CHRONOGRAPH 2067
    Diese zweite Version mit ihrer kühner wirkenden Anmutung steht in der Tradition der schönsten zivilen Type-XX-Versionen der 1950er und 1960er Jahre, insbesondere einer im Jahr 1957 produzierten Uhr mit der individuellen Nummer 2988.

    DAS UHRWERK
    PRÄZISION UND ROBUSTHEIT
    Nach vier Jahren interner Entwicklung in der Manufaktur kann Breguet stolz die neuen automatischen Kaliber 728 für die zivile und 7281 für die militärische Version vorstellen. Diese beiden Uhrwerke vereinen Robustheit mit Innovation und sind durch mehrere Patente geschützt.

    «FLYBACK»-FUNKTION
    Beide Modelle sind mit der Flyback-Funktion ausgestattet. Diese ermöglicht das sofortige Zurücksetzen und Auslösen einer neuen Zählung. Der Drücker bei 2 Uhr startet die Zeitmessung, während der Drücker bei 4 Uhr den Chronographen auf null zurücksetzt und einen sofortigen Neustart durch einfaches Betätigen gewährleistet. Diese Funktion wurde von den offiziellen Stellen der Luftfahrtbehörde gewünscht und ist seit 1954 in allen Chronographen Type XX sowie in verschiedenen Chronographenmodellen für Flugzeugarmaturenbretter zu finden.

    Entdecken Sie alle Kollektionen von Breguet in der Embassy Boutique in Luzern.

     

  • Frühlingsfest Embassy Boutique

    Mit einem Tag der offenen Türe und Frühlingsfest hat Embassy am 6. Mai 2023 die Kunden in der neu gestalten Boutique an der Grendelstrasse 2 in Luzern willkommen geheissen.

    Bereichert mit einem einladenden Schmuckbereich sowie zwei Lounges präsentiert sich das Geschäft in einem sehr warmen und persönlichen Ambiente. Prominent beim Eingangsbereich platziert, bringen drei spannende Schmuckmarken neuen Glanz ins Geschäft. Das sind Damiani, ein fast 100-jähriges Familienunternehmen aus Valenza, die Mailänder Marke Pomellato sowie Serafino Consoli die Manufaktur aus dem kleinen Örtchen Grumello in der Nähe von Bergamo. Überzeugen Sie sich beim nächsten Besuch in der Boutique gleich selbst davon.

    Pomellato
    Pomellato entsteht 1967 in Mailand als Synonym für ausserordentliche Kreativität und Farbe dank der Intuition von Pino Rabolini. Er ist der erste internationale Juwelier, der Farbedelsteine verwendet, die bei klassischem Schmuck sonst nicht zum Einsatz kommen. Als Hüter der renommierten Mailänder Goldschmiedetradition kreiert das Unternehmen handgefertigte Kollektionen, für die ausschliesslich Gold aus verantwortungsvoller Beschaffung verwendet wird.

    Als Pionier der Philosophie des Prêt-à-porter in der Schmuckwelt, gibt Rabolini der Maison eine starke Identität im Einklang mit den Modetrends. So gilt die Marke als Wegbereiter des «New Precious».

    Die Kollektion Nudo erfüllt farbenfrohe Träume. In allen Farben des Regenbogens schimmern die prächtigen Edelsteine, die in jeder Facette den fröhlichen Lebenstil von Pomellato in lebendiger Perfektion widerspiegeln. Man kann sie miteinander kombinieren, um einen Look zu kreieren, der so einzigartig ist wie sie selbst.

    Serafino Consoli
    Seit 1959 steht die italienische Marke Serafino Consoli für die Verschmelzung innovativer Schmuckkonzepte mit der Kunst der italienischen Goldschmiede. So wird ein üppiger Diamantring, der alle Blicke auf sich zieht, im Handumdrehen zu einem eleganten Armreif. Dem italienischen Schmuckschöpfer Serafino Consoli ist es dank einer patentierten Mechanik gelungen, ein Schmuckstück zu kreieren, das durch einfaches Auseinanderziehen oder Zusammendrücken den gewünschten Umfang annimmt.

    Das eröffnet viele Tragemöglichkeiten. In den faszinierenden Kreationen trifft glänzendes Gold auf schimmernde Diamanten und Hightech-Mechanik, denn Hunderte Komponenten und Tausende Lötstellen sind nötig, um ein einziges Schmuckstück zu fertigen.

    Damiani
    Die Geschichte des Damiani Schmucks, gegründet 1924 von Enrico Damiani in Valenza, ist die einer italienischen Familie, die in der Tradition der Goldschmied Kunst stark verankert ist. Bereits seit drei Generationen wird die Passion dieses Kunsthandwerks erfolgreich geführt. In der Branche gilt Damiani daher nicht von ungefähr als seltener, wenn nicht gar einziger Fall einer internationalen Traditionsmarke, die nach wie vor von den Erben des Firmengründers geführt wird.

    Mit ihrem modernen und innovativen Design hat jede Kreation von Damiani ihren unverwechselbaren Stil. Damiani ist das einzige Unternehmen weltweit, das stolze 18 «Diamonds International Awards», den Oskar des Schmuckhandwerks, erhalten hat. Die Marke kennt auch prominente Fans. Nicht nur Italiens Stars wie Sophia Loren sind Fans von Damiani, sondern auch Hollywood Stars wie Brad Pitt.

    Entdecken Sie alle drei Schmuck-Kollektionen in der Embassy Boutique in Luzern.

  • Longines Spirit Flyback

    Die Kollektion Longines Spirit steht in der Tradition jeder Präszisionsinstrumente, die von der Marke entwickelt wurden, um die grössten Entdecker bei ihren Eroberungen der Luft, der Meere und des Landes zu unterstützen. Sie wird nun um einen Chronographen mit Flyback-Funktion ergänzt, der an die Vorreiterrolle von Longines bei der Entwicklung dieser Technologie erinnert.

    Longines fertigte bereits im Jahre 1925 die ersten Modelle mit Flyback-Funktion. Am 12. Juni 1935 wurde ein entsprechendes Patent eingereicht, was eine Weltpremiere war. Die Flyback-Funktion bietet insbesondere Piloten die Möglichkeit, Flugetappen praktisch und schnell nacheinander zu messen und erleichtert so die Navigation. Zudem haben viele berühmte Pioniere auf Longines vertraut, wenn sie das Unmöglich möglich machen wollten. Richard Byrd steht ganz oben auf der Liste derer, divon der Espertise der Marke profitieren konnten. Er überfolg als erster Mensch den Südpol ausgerüstet mit Longines Instrumenten.

    Die Longines Spirit Flyback liess sich von diesem aussergewöhnlichen Vermächtnis inspirieren und ist mit modernster Technologie ausgestattet. Angetrieben wird der Zeitmesser von einem neuen Kaliber, das exklusiv von Longines verwendet wird und dank einer Siliziumspiralfeder unempflindlich gegenüber Magnetfeldern ist. Dieses extrem präzise Uhrwerk mit 68 Stunden Gangreserve wurde von der COSC als Chronometer zertifiziert.  Ein transparenter Gehäuseboden gibt den Blick auf das minutiös gearbeitete Kaliber frei – darunter eine individuell gestaltete Schwungmasse, auf welche die Weltkugel der Longines Spirit Kollektion und der Name Longines Flyback graviert ist. Eine Premiere für diese symbolträchtige Linie.

    Flyback-Funktion

    Die Flyback-Funktion ist eine Zusatzfunktion von Chronographen, die in Sachen Zeit und Tempo von besonders grossem Interesse ist. Durch einfaches Auslösen des Drückers wird der Sekundenzeiter des Chrongraphen sofort auf null zurückgesetzt und gleichzeitig für eine weitere Zeinahme neu gestartet.

    Die neue Zeitmesser zeichnet sich auch durch seine raffinierte Optik und eine besonders aufwendige Verarbeitung aus, bei der sich satinierte, matte, polierte und gravierte Details abwechseln. Die beidseitig drehbare Lünette ist mit einem farbigen Keramikeinsatz mit Leuchtmarkierungen versehe und das Zifferblat ist in Schwarz oder Blau mit Sonnenschlif gehalten. Die bronzefarbenen und mit Super-LumiNova beschichteten Zeiger und Ziffern ermöglichen ein optimales Ablesen bei allen Lichverthätlnissen. Das 42mm grosse Stahlgehäuse ist mit einem austauschbaren Armband aus Edelstahl, braunem Leder oder blauem Textil bestückt. Letzere verfügen über eine Faltschliesse mit Feinstellsystem für perfekten Komfort und Halt. Ein beigefarbenes Armband im Nato-Stil ist ebenfalls erhältlich.

     

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  • 70 Jahre Fifty Fathoms – 2. Akt

    Vom Rangiroa-Atoll in Französisch-Polynesien aus, wo die Tamataroa-Mission stattfindet, hat Blancpain die Feiern zum 70. Geburtstag der Fifty Fathoms fortgesetzt. Hier hat die Marke ein neues Kapitel in der Geschichte der ersten modernen Taucheruhr aufgeschlagen, dies mit der Präsentation eines völlig neuen Modells, das den heutigen Anforderungen des technischen Tauchens gerecht wird. Dieses „Tech Gombessa“ getaufte Instrument ist mit einer Innovation ausgestattet, die von Marc A. Hayek, Präsident und CEO von Blancpain, sowie dem Spezialisten für Unterwasserfotografie Laurent Ballesta, Gründer des Gombessa-Projekts, gemeinsam entwickelt worden ist. Dieser Zeitmesser ermöglicht zum ersten Mal die Messung von Tauchzeiten von bis zu drei Stunden. Seine Einführung erinnert an das zehnjährige Bestehen der Gombessa-Initiative, zu der Blancpain als Gründungspartner seit den Anfängen des Projekts im Jahr 2013 beigetragen hat. Darüber hinaus markiert er die Einführung einer neuen Linie in der Taucheruhrenkollektion von Blancpain.

    Die Tech Gombessa ermöglicht, die Dauer langer technischer Tauchgänge und bis zu drei Stunden dauernder „Ausflüge“ aus einer Druckkammer zu messen. Die von den beiden Tauchern bereits vor fünf Jahren erdachte Uhr ist seither ausgiebig getestet worden. Nach einjähriger Konzeptualisierung begann Blancpain 2019 diesen Zeitmesser zu entwickeln, zunächst die beiden Schlüsselelemente, das Uhrwerk und die einseitig drehbare Lünette. Im Gegensatz zu den Lünetten üblicher Taucheruhren ist die Lünette der Fifty Fathoms Tech Gombessa mit einer 3-Stunden-Skala graduiert. Diese ist mit einem speziellen Zeiger verbunden, der sich einmal in drei Stunden vollständig dreht und dessen Material und Farbe, eine weisse Leuchtstoffbeschichtung mit grüner Emission, auf jene der Markierungen abgestimmt sind. Diese Vorrichtung, die von Marc A. Hayek und Laurent Ballesta gemeinsam entwickelt wurde, ist eine Weltneuheit, welche zum Patent angemeldet wurde. Sie bildet das Herzstück des Automatikwerks 13P8, das auf denselben Kriterien der Zuverlässigkeit und Robustheit basiert, welche die Fifty Fathoms seit 70 Jahren zur ultimativen Taucheruhr machen. Nachdem die Kombination von Lünette und Uhrwerk feststand, ging es an das Einschalen dieser neuen Taucheruhr.

    Das Pflichtenheft war klar, die Umsetzung jedoch schwierig: Die Fifty Fathoms Tech Gombessa sollte einer Fifty Fathoms gleichen, aber auch ihre technischen Eigenschaften demonstrieren. Die Designer von Blancpain wählten deshalb anstelle des traditionellen Saphirglases einen gewölbten Lünetteneinsatz aus schwarzer Keramik, der zum Zifferblatt hin abgeschrägt ist. Die Ablesbarkeit des Zifferblatts wird durch ein sphärisches Glas optimiert, das allfällige visuelle Verzerrungen eliminiert. Um auch im Dunkeln optimale Ablesbarkeit zu gewährleisten, ist die Oberfläche des Zifferblatts mit einem völlig neuen absoluten Schwarz beschichtet, dessen Struktur annähernd 97 % des Lichts einfängt. Die Indexe bestehen aus gewölbten und lumineszierenden Blockappliken, diesmal in Orange mit blauer Emission. Diese Codes finden sich auch auf dem Stunden- und dem Minutenzeiger wieder, damit man die Zeitanzeige von der Tauchzeit unterscheiden kann. Für das Material des Gehäuses wurde Titan Grade 23 gewählt. Dieses reinste existierende Titan, auch Grade 5 ELI (extra low interstitials, mit „sehr geringen Einschlüssen“) genannt, nutzt Blancpain erst seit kurzem für seine Kollektionen. Es zeichnet sich durch außergewöhnliche Festigkeit sowie antiallergische Eigenschaften aus und ist gleichzeitig bemerkenswert leicht. Das geringe Gewicht sorgt für hohen Tragekomfort, so dass die Uhr trotz des grossen Durchmessers von 47 mm am Handgelenk kaum spürbar ist. Dazu trägt auch bei, dass die Uhr erstmals bei einem Blancpain-Zeitmesser über zentrale, an der Innenseite des Mittelteils befestigte Hörner mit integriertem Armband verfügt. Das Gehäuse ist bis 30 bar (ca. 300 Meter) wasserdicht und mit einem Heliumventil ausgestattet. Wird die Uhr in einer hyperbar gesättigten Druckkammer getragen, gelangt Helium ins Innere der Uhr. Schraubt man das Ventil während der Dekompressionsphase ab, kann das Gas leichter entweichen (dies hat keinen Einfluss auf die Wasserdichtigkeit des Zeitmessers). Die Kerben des Heliumventils entsprechen jenen der Krone für das Aufziehen und Richten der Uhr sowie das Einstellen des Tauchzeitzeigers. Wie bei allen Fifty-Fathoms-Zeitmessern ist die Krone verschraubt und mit einem Kronenschutz kombiniert, dessen Ästhetik neu definiert wurde. Um die visuelle Kohärenz mit den Bandanstössen sicherzustellen, ist er ebenfalls aufgesetzt und trapezförmig.

    Auch auf der Rückseite der Uhr wurde nichts dem Zufall überlassen. Der untere Teil des Gehäusemittelteils ist abgeschrägt und nicht wie bei den anderen Fifty-Fathoms-Modellen gerundet. Die Vertiefungen für das Verschrauben des Gehäusebodens wurden ebenfalls überarbeitet, um Gewähr für die Robustheit des Gehäuses zu leisten. Die anthrazitfarbene Schwungmasse mit dem Logo der Gombessa-Expeditionen hat eine innovative Form mit drei grossen Öffnungen, die den Einblick in das Uhrwerk erleichtern. Das Armband aus schwarzem Kautschuk ist mit den Hörnern der Bodenseite verschraubt. Seine Titaneinlage garantiert langfristig eine optimale Geometrie. Eine Verlängerung ermöglicht das Tragen der Uhr über einem Tech-Tauchanzug. Die Schließe ist mit einem sehr breiten und ergonomischen Dorn ausgestattet und so konzipiert, dass sie die Befestigung der Uhr am Handgelenk verstärkt und das Fixieren der Verlängerung erleichtert.

     

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